KI in der Agentur: Fluch oder Segen?
Mensch vs. Maschine
Das Megathema „Künstliche Intelligenz“ lässt manche träumen und andere die Zukunft fürchten. Welche kreativen Leistungen werden Maschinen übernehmen? Zeit für uns, einmal genauer hinzuschauen.
Die Maschine
Was KI besonders gut kann, ist die Automatisierung routinemäßiger und zeitaufwändiger Aufgaben. So auch bei KERN: Jetzt können wir Bildauflösungen nachträglich steigern und Motive bei Bedarf einfach erweitern. Recherchen gelingen besser als mit klassischen Suchmaschinen. Und bei der Textarbeit und kurzen Übersetzungen ist maschineller Support längst etabliert. Doch sparen wir immer Zeit? KI ist eine neue Option, die jetzt zusätzlich getestet und bewertet werden muss. Und die häufig in Sackgassen führt.
Der Mensch
Im Designprozess spielen kreatives Denken und emotionale Intuition eine entscheidende Rolle – hier stößt die KI an ihre Grenzen. Denn Design ist nicht nur eine Frage von Ästhetik, sondern auch eine von Bedeutung, Kontext und Emotion. Und während KI hervorragend Muster erkennt und bestehende Daten aufbereitet, fehlt ihr die Fähigkeit, zu fühlen, empathisch zu sein oder kulturelle und soziale Zwischentöne zu verstehen.
Fazit
KI ist ein mächtiges Werkzeug, das alle Menschen zukünftig dort einsetzen werden, wo es effektiv ist. Es bleibt gleichzeitig essenziell, KI als Erweiterung und nicht als Ersatz für menschliche Kreativität und Intuition anzusehen. Expert:innen werden auch weiterhin benötigt, um strategische Konzepte zu entwickeln, kreative Ideen zu generieren
und emotionale Bindungen zwischen Kundschaft und Produkt aufzubauen. Wir bleiben neugierig und bereit, die Zukunft inklusive KI zu gestalten.